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27.09.2021
NUV zu Gast bei der Domäne

31 Jahre danach

Es war der 9. November 1990, da wurde in Nordhausen der erste Einrichtungsmarkt eröffnet. Den Nordhäusern, aber auch den Kunden aus den angrenzenden Landkreisen, ist er auch heute noch als “Domäne” bekannt. Über Geschichte und Gegenwart hat sich jetzt auch der Nordthüringer Unternehmerverband bei einem Besuch informiert...

Als ein Markt, in dem vom Fußboden bis zur Deckenlampe nahezu alles zu haben ist, was man zum Einrichten, aber auch zum Renovieren der eigenen vier Wände benötigt, ist er auch 31 Jahre danach, nach wie vor beliebt.

Im Jahr 2008 wurden die deutschlandweit 65 Domäne-Filialen von der Firmengruppe POCO übernommen, geblieben ist unter anderem Florian Husung. Der Marktleiter begann als Azubi 1999 im Markt und durchlief hier am Uthleber Weg die Karriere bis zum Chef von 44 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Fünf von ihnen begingen im Corona-Jahr 2020 ihr 30jähriges Firmenjubiläum.

Mit seinen rund 4.000 Quadratmetern Verkaufsfläche ist der Nordhäuser Markt eher unter den kleinen Standorten der insgesamt 125 POCO-Einrichtungsmärkte zu finden. Die nächsten Märkte gibt es in Kassel und Leipzig, die jedoch mit einer weitaus größeren Verkaufsfläche. “Wir als Team sind in Nordhausen richtig stolz, dass wir uns im Wettbewerb der Einrichtungshäuser so gut behaupten konnten und können. Das beruht unter anderem auf dem fast freundschaftlichen Verhältnis zwischen unserem Vermieter, der sich immer um unsere spezifischen Belange gekümmert hat und weiterhin kümmern wird”, sagt Florian Husung bei einem kürzlich stattgefundenen Besuch des NUV-Vorstandes.

Das Team des Poco Einrichtungsmarktes am Uthleber Weg (Foto: Poco Einrichtungsmärkte ) Das Team des Poco Einrichtungsmarktes am Uthleber Weg (Foto: Poco Einrichtungsmärkte )


Seitens des Unternehmens wird seit einiger Zeit einer Erweiterung der Lagerfläche am Standort in Nordhausen entgegengesehen. Noch seien dazu nicht alle notwendigen Genehmigungen eingegangen. “Eine solche Erweiterung ist dringend erforderlich, denn bereits jetzt platzen unser Lager am Markt sowie vier weitere Lager in der Region aus allen Nähten. Hier muss sich bald etwas tun”, sagt Husung. Seitens des Nordthüringer Unternehmerverbandes wird dem Marktleiter Unterstützung zugesagt.

Der POCO-Einrichtungsmarkt bildet aktuell insgesamt sieben junge Menschen aus, allein in diesem Jahr haben vier ihre Ausbildung begonnen. Darüber hinaus ist der Uthleber Weg auch für Studierende eine gute Adresse. Hier können sich die jungen Leute nicht nur preiswert einrichten, sondern aktuell sind fünf von ihnen in einem Aushilfsjob beschäftigt.

“Darüber hinaus engagieren wir uns sowohl im sozialen als auch im sportlichen Bereich. Wir sponsern nicht nur eine Sportmannschaft der Nordhäuser Berufsfeuerwehr, sondern auch den Nordhäuser Handballnachwuchs. Oder wir unterstützen die Kinder- und Jugendpsychiatrie am Südharz Klinikum und die Nordthüringer Lebenshilfe”, berichtet Husung.

Auch als es um die Einrichtung von Teststationen im Rahmen der Corona-Pandemie ging und der Markt mehrere Monate geschlossen blieb, konnte im Eingangsbereich eine der ersten Teststationen betrieben werden. Hier vermittelte der NUV, der für Florian Husung weiterhin eine zentrale unternehmerisch Plattform des Austausches und des Netzwerkens bleiben wird.
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