Mi, 12:35 Uhr
13.08.2003
Kein Lichtblick am Horizont
Nordhausen (nnz). Zu Beginn dieser Woche veröffentlichte die nnz die Umsatzentwicklung im Thüringer Einzelhandel. Rückgang war das angesagt. Noch schlimmer sieht es allerdings im Gastgewerbe aus. Mehr dazu mit dem bekannten Klick.
Die Unternehmen des Thüringer Gastgewerbes erzielten nach vorläufigen Ergebnissen des Thüringer Landesamtes für Statistik in der ersten Hälfte dieses Jahres nominal, d.h. in jeweiligen Preisen, 7,7 Prozent weniger Umsatz als im vergleichbaren Vorjahreszeitraum. Real, also preisbereinigt, betrug der Rückgang 8,0 Prozent. Vom Umsatzrückgang waren alle drei Branchen des Thüringer Gastgewerbes betroffen:
Am wenigsten beeinträchtigt von der rückläufigen Entwicklung zeigte sich im 1. Halbjahr 2003 das Beherbergungsgewerbe. Hier wurde nominal 5,3 Prozent und real 5,0 Prozent weniger Umsatz erwirtschaftet als im entsprechenden Vorjahreszeitraum. Im Gaststättengewerbe belief sich das Umsatzminus auf nominal 8,3 Prozent und real 8,9 Prozent. Zweistellige Einbußen gab es bei den Kantinen und Caterern. Mit einem Minus von nominal 13,4 Prozent und real 14,0 Prozent ging jeweils mehr als ein Siebtel des Umsatzes im Vergleich zum 1. Halbjahr 2002 verloren.
Im Thüringer Gastgewerbe hatten in der 1. Hälfte dieses Jahres durchschnittlich 7,6 Prozent weniger Personen einen Arbeitsplatz als im entsprechenden Vorjahreszeitraum. Vom Arbeitsplatzabbau waren hauptsächlich die Vollzeitbeschäftigten betroffen (- 10,4 Prozent). Auf Teilzeitbasis wurden 0,9 Prozent weniger Arbeitskräfte beschäftigt. Die Arbeitsplatzsituation in den einzelnen Branchen des Thüringer Gastgewerbes spiegelt die jeweilige Umsatzentwicklung wider: Den relativ geringsten Arbeitsplatzabbau im Vergleich zum 1. Halbjahr 2002 meldete das Beherbergungsgewerbe (- 6,2 Prozent). Im Gaststättengewerbe wurde durchschnittlich 7,3 Prozent weniger Personal beschäftigt. Bei den Kantinen und Caterern ging mehr als jeder siebte Arbeitsplatz (- 13,9 Prozent) verloren.
Autor: nnzDie Unternehmen des Thüringer Gastgewerbes erzielten nach vorläufigen Ergebnissen des Thüringer Landesamtes für Statistik in der ersten Hälfte dieses Jahres nominal, d.h. in jeweiligen Preisen, 7,7 Prozent weniger Umsatz als im vergleichbaren Vorjahreszeitraum. Real, also preisbereinigt, betrug der Rückgang 8,0 Prozent. Vom Umsatzrückgang waren alle drei Branchen des Thüringer Gastgewerbes betroffen:
Am wenigsten beeinträchtigt von der rückläufigen Entwicklung zeigte sich im 1. Halbjahr 2003 das Beherbergungsgewerbe. Hier wurde nominal 5,3 Prozent und real 5,0 Prozent weniger Umsatz erwirtschaftet als im entsprechenden Vorjahreszeitraum. Im Gaststättengewerbe belief sich das Umsatzminus auf nominal 8,3 Prozent und real 8,9 Prozent. Zweistellige Einbußen gab es bei den Kantinen und Caterern. Mit einem Minus von nominal 13,4 Prozent und real 14,0 Prozent ging jeweils mehr als ein Siebtel des Umsatzes im Vergleich zum 1. Halbjahr 2002 verloren.
Im Thüringer Gastgewerbe hatten in der 1. Hälfte dieses Jahres durchschnittlich 7,6 Prozent weniger Personen einen Arbeitsplatz als im entsprechenden Vorjahreszeitraum. Vom Arbeitsplatzabbau waren hauptsächlich die Vollzeitbeschäftigten betroffen (- 10,4 Prozent). Auf Teilzeitbasis wurden 0,9 Prozent weniger Arbeitskräfte beschäftigt. Die Arbeitsplatzsituation in den einzelnen Branchen des Thüringer Gastgewerbes spiegelt die jeweilige Umsatzentwicklung wider: Den relativ geringsten Arbeitsplatzabbau im Vergleich zum 1. Halbjahr 2002 meldete das Beherbergungsgewerbe (- 6,2 Prozent). Im Gaststättengewerbe wurde durchschnittlich 7,3 Prozent weniger Personal beschäftigt. Bei den Kantinen und Caterern ging mehr als jeder siebte Arbeitsplatz (- 13,9 Prozent) verloren.

